Delir-Code.
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Über den Autor Richard Stelzer, RN, MA stud.
Qualifikationen
Richard Stelzer ist registrierter Gesundheits- und Krankenpfleger (RN) und seit:
-2024
Master-Student (MA stud.) an der Steinbeis-Hochschule Marburg, Pflege- und Gesundheitswissenschaften mit Schwerpunkt APN
-2023
Erfolgreicher Teilnahmer am zertifizierten DIVI-Kurs Interprofessionelles Delirmanagement am Universitätsklinikum Mannheim
-2020
Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie
-2018
zertifizierter PAD-Manager
-2011
Exam. Gesundheits- und Krankenpfleger
-2008
staatlich geprüfter Kinderpfleger
Mitgliedschaften
DND
DGF
Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste
DIVI
Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
DGIIN
Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin
VdPB
Vereinigung der Pflegenden in Bayern
BB
Der eine Notfall der uns „im Griff“ hatte. Und mich entscheidend geprägt hatte.
Seit 2015 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Delir und Delir-Management. Dabei hatte ich eine negative Erfahrung bei einer ganz bestimmten Patientin im Delir auf der Intensivstation.
Es war offensichtlich:
Meine Werte und mein innerer Kompass leiteten mich, unermüdlich nach Lösungen zu suchen.
Ich reflektierte mich und mir wurde klar: Teilweise waren wir bzw. war ich selbst (mit)schuld, weil wir das nötige Fachwissen für einen angemessenen Umgang noch nicht ausreichend parat hatten. Ich besuchte schließlich Fortbildungen und erkannte: wenn frühzeitig im Team die richtigen Maßnahmen nach den aktuellen Leitlinien umgesetzt würden, nur dann kann diese Negativspirale konstruktiv gestoppt und ins Positive umgedreht werden. Dafür sind allerdings im Team viel Zeit, Geduld, schnelles Handeln, Fachexpertise sowie auch neue Strukturen, Ideen und innovative Herangehensweisen notwendig. Ich beschloss ein APN-Masterstudium aufzunehmen.
Dies alles möchte ich gerne mit Pro-Lira verwirklichen und neue Impulse setzen.
Durch meine akademische Ausbildung verfolge ich das Ziel, meine Gedanken und Ideen auf ein sauberes akademisches Niveau zu heben. Hierzu müssen konsekutive Studien erfolgen, um die Wirksamkeit zu belegen.
Auf diese einzigartige Reise möchte ich Sie/ Euch gerne mitnehmen.
Ihr/Euer
Sehr geehrter Herr Stelzer,
vielen Dank für die Übermittlung Ihrer umfassenden Facharbeit, in der sich viel Engagement, tatsächliche praktische Erfahrungswerte und eine enorme Fachexpertise Ihrerseits widerspiegelt!
Beim Lesen Ihrer Facharbeit hatte ich viele AHA-Erlebnisse! Durch die hohe Anschaulichkeit mittels der erläuternden Bilder, dem praktischen Fallbeispiel aus Ihrem Pflegealltag und Ihrer sehr verständlichen Erklärungen wurde ich sehr gut durch diese breite und intensive (!) Thematik geführt. Die Nestlagerung war mir bisher aus dem palliativen Setting bekannt, auch deren mögliche beruhigende Wirkung bei Angstzuständen. Sie haben die (Er-)Lebenswelt von Menschen im Delir sehr sensibel dargestellt und nachvollziehbar beschrieben, warum Menschen in ihrer Orientierungslosigkeit auf der Suche nach Halt so agieren, wie sie es eben auf verschiedene Weise tun, von der Autostimulation bis hin zur Agitation. Ich finde es sehr gut, dass Sie gut umsetzbare pflegerische Alltagselemente aus dem Bereich der basalen Stimulation in Ihre Facharbeit integriert haben und auch den oft unterschätzten Faktor der Berührungsqualität mit aufgenommen haben.
Mein Respekt vor Ihren differenzierten Ausführungen, ich hoffe, diese Erkenntnisse werden auch anderen Intensivpflegekäften und im multiprofessionellen Team tätigen Personen zugänglich, damit dieses Konzept in vielen Intensivbereichen umgesetzt wird.
Ich wünsche Ihnen weiterhin soviel Engagement und Erfolg bei der Implementierung!
Andrea Webersberger, M.A.
stv. Schulleitung
Berufsfachschule für Pflege Bad Reichenhall